Ende der 7. oder Anfang der 8. Klasse beschäftigen sich die Klassen immer intensiver mit der Zeit nach der Schule. Berufe, die berufliche Zukunft, Bewerbung und Lebenslauf, aber auch private Lebensplanung rücken nun in den Fokus der Schüler und somit des Unterrichts.

Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen werden herausgearbeitet, die Berufsbilder der in Frage kommenden Tätigkeiten werden besprochen, einzelne Betriebe werden besichtigt und Gespräche mit ausgewählten Berufsgruppen geführt. Bei Bedarf arbeiten  einzelne Schüler in Tagespraktika. Einige SchülerInnen erhalten auch die Möglichkeit, an  einem Wochenpraktikum bei Daimler teilzunehmen.

Verpflichtend ist ein jeweils 2 wöchiges Praktikum in der 8. und 9. Klasse. Die SchülerInnen suchen in der Regel selbstständig einen Praktikumsplatz in der  Umgebung. Wenn nötig erhalten sie Hilfe bei der Suche. In regelmäßigen Abständen besucht der/die Klassenlehrer/in ihre PraktikantInnen. Konflikte können so meistens schnell aus dem Weg geräumt werden. Die SchülerInnen sind  verpflichtet ein „Berichtsheft“ zu führen. Darin werden in vereinfachter Form Arbeiten dokumentiert und der Arbeitsplatz dargestellt.

In diesem Zeitraum bietet unsere Schulsozialarbeiterin zusätzlich vertrauensbildende und selbsteinschätzende Elemente aus der Erlebnispädagogik an.

Die SchülerInnen erhalten außerdem die Möglichkeit, während der 9. Klasse ein Schnupperpraktikum in der Max-Eyth-Schule oder in der Hauswirtschaftlichen Schule in Stuttgart-Zuffenhausen durchzuführen.

Auch die private Lebensplanung wird immer wieder im Unterricht thematisiert. Die Themen Ehe, Wohnen und Kinder spielen eine große Rolle. Aber auch das Führen von Konten, der Umgang mit Lohn und Gehalt, das Lesen von Wohnungsanzeigen und Vieles mehr sind Themen des Unterrichts. Häufig werden dazu auch Experten von außen (z.B. Kinderkrankenschwester, Pro Familia) in den Unterricht einbezogen.

Die Klasse 8 a hat im Frühjahr 2012 ihr Praktikum gemacht.

Dazu einige Interviews:

 

Interview mit Saliha

DENIS."WARUM HAST DU DIESES PRAKTIKUM AUSGESUCHT"?

SALIHA:"WEIL ICH VERKÄUFERIN WERDEN WILL."

DENIS:"HAST DU DIR DAS FREIWILLIG AUSGESUCHT"?

SALIHA:"JA"

DENIS:"WIE KAMST DU AUF DIE IDEE MIT DEM PRAKTIKUMSPLATZ?"

SALIHA:"WEIL ES SCHÖNE SACHEN GIBT ALS WOANDERS":

DENIS:"WAS GEFÄLLT DIR AN DIESEM PRAKTIKUMSPLATZ"?

SALIHA:"ES IST EIN GRO?ER RAUM;DIE LEUTE SIND NETT:"

DENIS:"WAS MUSS MAN AN DEINEM PRAKTIKUMSPLATZ HAUPTSÄCHTLICH MACHEN"?

SALIHA:"MAN MUSS AUFRÄUMEN;ORDNEN NACH GRÖßE UND ART; BEI DEN  SCHUHEN ;BERATEN UND BEDIENEN.

AN DIE KASSE DARF ICH NICHT.":

DENIS:"KANNST DU DIR DIESEN BERUF AUCH FÜR DIE ZUKUNFT VORSTELLEN?"

SALIHA:"JA.":

DENIS:"WIE FÜHLST DU DICH BEI DIESEM BERUF."?

SALIHA: "GUT."

DENIS:"MACHT DIR DER BERUF SPAß?"

SALIHA:"JA ES MACHT SPAß. ABER WENN KEINE KUNDSCHAFT KOMMT IST ES LANGWEILLIG, ABER ES KOMMT RELATIV

HÄUFIG KUNDSCHAFT.":

DENIS:"WAR ES SCHWER EINEN PRAKTIKUMSPLATZ ZU SUCHEN?"

SALIHA: "NEIN, ICH HABE EINE ZUSAGE VOM MÜLLER UND N&G BEKOMMEN. DANN KAM ABER DOCH NOCH EINE ABSAGE VOM MÜLLER."

 

Interview mit Seda

Zyhra: ,,Warum hast du dieses Praktikum ausgesucht?"

Seda: ,,Ich beschäftige mich gerne mit Haaren."

Zyhra: ,,Hast du dir das Freiwillig ausgesucht?"

Seda: ,,Ja habe ich."

Zhyhra: ,,Wie kommst du dir auf die Idee mit dem Praktikumsplatz?"

Seda: ,,Ich wollte es schon immer machen."

Zyhra: ,,Was gefällt dir an diesem Praktikumsplatz?"

Seda: ,, Es ist in meiner Nähe und im Carre ist."

Zyhra: ,,Was muss man deinem Praktikumsplatz hauptsächlich machen?"

Seda: ,, Am meisten die abgeschnittene Haare kehren. ich bediene die Kunden, dann muss ich spülen. Mit Puppen kann ich auch arbeiten: waschen, föhnen, glätten, und Locken machen, Regale putzen und ein und aus räumen."

Zyhra: ,,Kannst du dir diesen Beruf auch für deine Zukunft vorstellen?"

Seda: ,,Ja."

Zyhra: ,,Wie fühlst du dich bei diesem Beruf?"

Seda: ,, Es macht Spaß und Stehen ist anstrengend!"

Zyhra: ,,Macht dir der Beruf Spaß?"

Seda: ,, Ja "

Zyhra: ,, War es schwer einen Praktikumsplatz zu suchen?"´

Seda: ,,Es ist einfach ich musste eine Bewerbung abgeben. Sie haben dann bei Frau Notter angerufen. "